Die Zukunft des deutschen Gesundheitsmarkts

Die Zukunft des deutschen Gesundheitsmarkts

4.11 - 1251 ratings - Source



Inhaltsangabe:Einleitung: a€žGesundheit ist nicht alles a€“ aber alles ist nichts ohne Gesundheita€œ. Inwiefern dieses Zitat die allgemeine Stimmung des neuen Jahrtausends trifft, beweisen Prognosen fA¼hrender Volkswirtschaftler zu der nAcchsten Langzeitfluktuation: a€žGesundheita€œ wird der sechste Kondratieff-Zyklus. Was dies bedeutet? Gesundheit wird den aktuellen fA¼nften Zyklus der Informationstechnik bzw. Informations- und Kommunikationsgesellschaft ablApsen und DIE treibende Kraft der A–konomien der Welt im neuen Jahrtausend werden. Die VerAcnderungen, die hinter dieser Prognose stehen, betreffen alle Akteure des Gesundheitsmarkts. a€žDer souverAcne Patienta€œ, a€žAnti-Aging-Gesellschafta€œ, a€žPrivatisierunga€œ oder a€žGesundheitsreforma€œ sind nur einige der SchlagwAprter in diesem Kontext. Auch die pharmazeutische Industrie wird neue Strategien entwickeln mA¼ssen, um sich auf dem a€žMarkt der Gesundheita€œ behaupten zu kApnnen. Im Fokus wird der Verbraucher bzw. der Patient stehen. Die vorliegende Arbeit wird das im KonsumgA¼ter- und Dienstleistungsmarkt angewandte Konzept des Customer Relationship Management als Patient Relationship Management (PRM) in seinen AnwendungsmApglichkeiten fA¼r den Gesundheitsmarkt untersuchen. Aufbauend auf einer ErAprterung des Status quo und der Herausforderungen des Gesundheitsmarkts in Deutschland, wird das Konzept des PRM zunAcchst theoretisch und danach praktisch anhand der Operationalisierung des Marketing-Mix erlAcutert. Der Fokus liegt dabei auf der Beziehung und Interaktion zwischen Patient und pharmazeutischer Industrie. AbschlieAŸend soll in einer kritischen Auseinandersetzung die Bedeutung des PRMKonzepts fA¼r pharmazeutische Industrie wie auch fA¼r die sonstigen Akteure des Gesundheitsmarkts dargelegt werden. Obwohl die Begriffe Gesundheitsmarkt oder Gesundheitswirtschaft immer hAcufiger verwendet werden, sind die Vorstellungen darA¼ber, was der Gesundheitsmarkt im Rahmen der Volkswirtschaft bedeutet, welchen Stellenwert er hat und aus welchen TeilmAcrkten er besteht, immer noch verschwommen. Nach der WHO handelt es sich bei a€žGesundheita€œ um einen a€žZustand vollstAcndigen kAprperlichen, geistigen, mentalen und sozialen Wohlbefindensa€œ und nicht allein um eine Umschreibung i.S.v. Abwesenheit von Krankheit und Gebrechen. Neben der Begrifflichkeit der a€žGesundheit als Zustanda€œ unterscheidet Weilnhammer noch zwischen a€žGesundheit als Wirtschaftsgut im weiteren Sinna€œ, die durch das Individuum selbst, der Nutzung von Gesundheitsleistungen und der sonstigen Umweltfaktoren bestimmt wird, sowie a€žGesundheitsStatus quo und Herausforderungen im Gesundheitsmarkt a€“ Patient Relationship Management als strategische Option der pharmazeutischen Industrieleistungen als materielle GA¼ter und immaterielle Dienstleistungen im engeren Sinna€œ, die zur Sicherstellung der Gesundheit der Patienten genutzt werden. Der Markt als weiterer Teilaspekt des a€žGesundheitsmarktsa€œ ist allgemein als Apkonomischer Ort des Austauschs von GA¼tern oder Dienstleistungen definiert. Jedoch wird hierunter auch der Vorgang verstanden, bei dem aufeinander treffende Anbieter und Nachfrager, eingebettet in einen Wettbewerbsprozess, Leistungen austauschen. Der Markt ist dabei in rAcumlicher, zeitlicher und/oder sachlicher Hinsicht abzugrenzen. Im Folgenden wird vom volkswirtschaftlichen Gesamtmarkt nur der Teilmarkt des Gesundheitswesens betrachtet. Das Gesundheitswesen umfasst die a€žGesamtheit aller Einrichtungen des Staates, die der FAprderung u. Erhaltung der Gesundheit sowie der Vorbeugung u. BekAcmpfung von Krankheiten dienena€œ. Zu den Akteuren des deutschen Gesundheitswesens gehApren dabei zum einen die a€žLeistungsanbieter bzw. -vermittlera€œ wie die pharmazeutische oder die Medizintechnik-Industrie, aber auch A„rzte, Apotheken, SanitActshAcuser, KrankenhAcuser oder Heilmittelerbringer wie Krankengymnasten und Heilpraktiker. Von Bedeutung sind auch sog. a€žRegulatorena€œ, die in Form von Regierung, Parteien, BehAprden, Krankenkassen, VerbAcnden und Interessengruppen auftreten. Als dritte Partei werden in der Literatur die a€žKostentrAcgera€œ herausgestellt, d.h. der Staat, die LAcnder, Kommunen, Arbeitgeber, Krankenkassen und Patienten. Letztere bilden auAŸerdem die gesonderte Gruppe der a€žNachfragera€œ. Das Gesundheitswesen bildet somit den strukturellen, Apkonomischen und rechtlichen Rahmen fA¼r den PRM-Ansatz, wobei dieser in direkter Wechselwirkung mit aktuellen ReformbemA¼hungen im Gesundheitswesen steht. Allerdings hat der am Sozialversicherungsrecht orientierte Begriff des a€žGesundheitswesensa€œ zu keiner Zeit den gesamten Markt abgedeckt, auf dem Produkte und Dienstleistungen angeboten und nachgefragt werden, die unmittelbar oder mittelbar mit Gesundheit in Beziehung stehen. Der Gesundheitsmarkt enthAclt auch die Gesundheitsleistungen, die bspw. privat nachgefragt und finanziert wurden, wobei der pharmazeutische Teilmarkt, der im Folgenden im Fokus steht, einige Besonderheiten im Vergleich zu anderen MAcrkten aufweist. Inhaltsverzeichnis: I.InhaltsverzeichnisI II.AbkA¼rzungsverzeichnisIV III.TabellenverzeichnisVI IV.AbbildungsverzeichnisVII 1.Einleitung1 2.Begriffliche Abgrenzungen1 2.1Gesundheitsmarkt1 2.2Customer Relationship Management3 2.2.1Definition3 2.2.2Aufbau und FunktionalitActen5 2.3Patient Relationship Management6 2.3.1Definition6 2.3.2Einordnung des PRM in das Gesundheits- bzw. Pharmamarketing7 3.Status quo im Gesundheitsmarkt8 3.1Charakteristika des deutschen Gesundheitsmarkts8 3.2Akteure des Gesundheitsmarkts10 3.2.1Aœberblick10 3.2.2Leistungsanbieter bzw. a€“vermittler10 3.2.3Regulatoren und KostentrAcger16 3.2.4Nachfrager18 3.3Gesetzliche Rahmenbedingungen19 3.3.1Von Forschung bis Vertrieb von Arzneimitteln19 3.3.2Werbung fA¼r Arzneimittel22 3.3.3Gesetzliche Neuerungen im Gesundheitsmarkt23 3.4Wandel im Gesundheitsmarkt26 3.4.1Wirtschaftlichkeitsorientierung26 3.4.2Wandel der GeschAcftsbeziehungen27 3.4.3Charakterisierung des Patienten als Kunde des Gesundheitsmarkts29 4.Herausforderungen im Gesundheitsmarkt30 4.1Allgemeiner Aœberblick30 4.2Herausforderungen fA¼r die pharmazeutische Industrie im Speziellen32 4.3Patientenorientiertes Beziehungsmanagement als LApsungsansatz33 5.Patient Relationship Management a€“ Konzept34 5.1Allgemeine Darstellung des PRM-Konzepts34 5.2Ziel- und Strategiedefinition35 5.3Patientensegmentierung37 5.3.1Definition der Kundensegmentierung37 5.3.2Patientensegmentierung nach allgemeinen Verbrauchermerkmalen38 5.3.3Patientensegmentierung nach speziellen Verhaltensmerkmalen38 5.4Patientenwertermittlung und a€“analyse43 5.5Patientenbearbeitung45 5.5.1Segmentspezifische Patientenbearbeitung45 5.5.2Lebenszyklusspezifische Patientenbearbeitung47 5.6Patientendatenmanagement53 5.7Voraussetzungen zur Verwirklichung des PRM-Konzepts55 5.7.1Erfahrungen mit der CRM-Umsetzung55 5.7.2Anforderungen an die pharmazeutische Industrie56 5.7.3Anforderungen an die Patienten57 5.7.4Anforderungen an das PRM-Konzept58 6.Operationalisierung des PRM-Konzepts im Marketing-Mix59 6.1Allgemeine Darstellung des Marketing-Mix der Pharmabranche59 6.2Produkt- und Programmpolitik61 6.2.1Die auf die Hardware-bezogene Produkt- und Programmpolitik61 6.2.1.1Innovationspolitik61 6.2.1.2Variations- und Differenzierungspolitik63 6.2.1.3Imitations- und Lizenzpolitik64 6.2.2Die auf die Software bezogene Produkt- und Programmpolitik65 6.2.3Marken- bzw. Namenspolitik67 6.3Preispolitik68 6.3.1Innovative PrAcparate und Me too-PrAcparate68 6.3.2Rx- und OTC-PrAcparate69 6.3.3Value-Added-Services70 6.4Kommunikationspolitik71 6.4.1Klassische Instrumente der Pharmakommunikation71 6.4.2Spezifika der Patientenkommunikation und DTC als LApsungsansatz76 6.4.3Neue Instrumente der Patientenkommunikation77 6.5Distributionspolitik81 6.5.1RegulAcrer Vertrieb von OTC- und Rx-PrAcparaten81 6.5.2Neue Vertriebsmodelle82 7.Kritische Auseinandersetzung83 7.1Bedeutung des PRM-Konzepts fA¼r die pharmazeutische Industrie83 7.2Bedeutung des PRM-Konzepts fA¼r die sonstigen Gesundheitsmarktakteure84 8.Fazit85 V.Literaturverzeichnis87 VI.Verzeichnis der GesprAcchspartner108 VII.Eidesstattliche ErklAcrung109 Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: I.InhaltsverzeichnisI II.AbkA¼rzungsverzeichnisIV III.TabellenverzeichnisVI IV.AbbildungsverzeichnisVII 1.Einleitung1 2.Begriffliche Abgrenzungen1 2.1Gesundheitsmarkt1 2.2Customer Relationship Management3 2.2.1Definition3 2.2.2Aufbau und FunktionalitActen5 2.3Patient Relationship Management6 2.3.1Definition6 2.3.2Einordnung des PRM in das Gesundheits- bzw. Pharmamarketing7 3.Status quo im Gesundheitsmarkt8 3.1Charakteristika des deutschen Gesundheitsmarkts8 3.2Akteure des Gesundheitsmarkts10 3.2.1Aœberblick10 3.2.2Leistungsanbieter bzw. a€“vermittler10 3.2.3Regulatoren und KostentrAcger16 3.2.4Nachfrager18 3.3Gesetzliche Rahmenbedingungen19 3.3.1Von Forschung bis Vertrieb von Arzneimitteln19 3.3.2Werbung fA¼r Arzneimittel22 3.3.3Gesetzliche Neuerungen im Gesundheitsmarkt23 3.4Wandel im Gesundheitsmarkt26 3.4.1Wirtschaftlichkeitsorientierung26 3.4.2Wandel der GeschAcftsbeziehungen27 3.4.3Charakterisierung des Patienten als Kunde des Gesundheitsmarkts29 4.Herausforderungen im Gesundheitsmarkt30 4.1Allgemeiner Aœberblick30 4.2Herausforderungen fA¼r die pharmazeutische Industrie im Speziellen32 4.3Patientenorientiertes Beziehungsmanagement als LApsungsansatz33 5.Patient Relationship Management a€“ Konzept34 5.1Allgemeine Darstellung des PRM-Konzepts34 5.2Ziel- und Strategiedefinition35 5.3Patientensegmentierung37 5.3.1Definition der Kundensegmentierung37 5.3.2Patientensegmentierung nach allgemeinen Verbrauchermerkmalen38 5.3.3Patientensegmentierung nach speziellen Verhaltensmerkmalen38 5.4Patientenwertermittlung und a€“analyse43 5.5Patientenbearbeitung45 5.5.1Segmentspezifische Patientenbearbeitung45 5.5.2Lebenszyklusspezifische Patientenbearbeitung47 5.6Patientendatenmanagement53 5.7Voraussetzungen zur Verwirklichung des PRM-Konzepts55 5.7.1Erfahrungen mit der CRM-Umsetzung55 5.7.2Anforderungen an die pharmazeutische Industrie56 5.7.3Anforderungen an die Patienten57 5.7.4Anforderungen an das PRM-Konzept58 6.Operationalisierung des PRM-Konzepts im Marketing-Mix59 6.1Allgemeine Darstellung des Marketing-Mix der Pharmabranche59 6.2Produkt- und Programmpolitik61 6.2.1Die auf die Hardware-bezogene Produkt- und Programmpolitik61 6.2.1.1Innovationspolitik61 6.2.1.2Variations- und Differenzierungspolitik63 6.2.1.3Imitations- und Lizenzpolitik64 6.2.2Die auf die Software bezogene Produkt- und Programmpolitik65 6.2.3Marken- bzw. Namenspolitik67 6.3Preispolitik68 6.3.1Innovative PrAcparate und Me too-PrAcparate68 6.3.2Rx- und OTC-PrAcparate69 6.3.3Value-Added-Services70 6.4Kommunikationspolitik71 6.4.1Klassische Instrumente der Pharmakommunikation71 6.4.2Spezifika der Patientenkommunikation und DTC als LApsungsansatz76 6.4.3Neue Instrumente der Patientenkommunikation77 6.5Distributionspolitik81 6.5.1RegulAcrer Vertrieb von OTC- und Rx-PrAcparaten81 6.5.2Neue Vertriebsmodelle82 7.Kritische Auseinandersetzung83 7.1Bedeutung des PRM-Konzepts fA¼r die pharmazeutische Industrie83 7.2Bedeutung des PRM-Konzepts fA¼r die sonstigen Gesundheitsmarktakteure84 8.Fazit85 V.Literaturverzeichnis87 VI.Verzeichnis der GesprAcchspartner108 VII.Eidesstattliche ErklAcrung109 Textprobe:Textprobe: Kapitel 3.3.1, Von Forschung bis Vertrieb von Arzneimitteln: Der Gesundheitsmarkt wird durch eine Vielzahl von Gesetzen reguliert. FA¼r den pharmazeutischen Markt bildet das Arzneimittelgesetz (AMG) den entscheidenden Rahmen. Zweck des AMG ist es, a€žim Interesse einer ordnungsgemAcAŸen Arzneimittelversorgung von Mensch und Tier fA¼r die Sicherheit im Verkehr mit Arzneimitteln, insbesondere fA¼r die QualitAct, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit der Arzneimittel (...) zu sorgena€œ (AMG 2006, As 1). In diesem Sinne werden mittels des AMG Herstellung, Zulassung, Registrierung sowie Sicherung und Kontrolle der QualitAct von Arzneimitteln geregelt. AuAŸerdem werden Umfang und Adressatenkreis von Informationen der pharmazeutischen Industrie sowie die BeschAcftigung eines Informationsbeauftragten geregelt (AMG 2006, As11a, 74a-76). In Tab. 10 sind den Phasen des Produktlebenszyklus die gesetzlichen Grundlagen gegenA¼bergestellt. Der Aspekt der Informationsbereitstellung der pharmazeutischen Industrie wird im Rahmen der Kommunikationspolitik (Kapitel 6.4) nAcher erlAcutert. Grundlegend fA¼r eine individuelle Informationsbereitstellung oder fA¼r eine patientenorientierte Produktentwicklung sind vorhandene Kontakte zu Patienten bzw. Patientendaten unter Beachtung der EUDatenschutzrichtlinien sowie des BDSG. Das Bearbeiten von Daten, die direkt oder indirekt Zudem ist die pharmazeutische Industrie zur Offenlegung des Bearbeitungszwecks sowie der Information bei Weitergabe der Daten an Dritte verpflichtet. Erfolgt der Kontakt zu den Patienten bzw. Kunden A¼ber das Internet, sind digitale Signaturverfahren einzusetzen und die Vertraulichkeit durch wirksame VerschlA¼sselungsmechanismen sicherzustellen. Des Weiteren sei hier das Patentgesetz angefA¼hrt, nach dem der pharmazeutische Hersteller als Erfinder eines neuen Erzeugnisses das Recht auf ein 20jAchriges Patent hat (Patentgesetz 2005, As 6), wAchrend dessen er A¼ber den Verkaufspreis fA¼r das OriginalprAcparat die Kosten fA¼r FaE decken und Gewinn erzielen kann. Danach ist der Wirkstoff auch von anderen Herstellern als Generika vermarktbar. AuAŸerdem ist es mApglich, auf Arzneimittel, die sich lediglich durch MolekA¼lvarianten, nicht aber durch ihre Wirkung von dem OriginalprAcparat unterscheiden (AnalogprAcparate oder Me-too-PrAcparate), Patent anzumelden. Bevor Generika Status quo und Herausforderungen im Gesundheitsmarkt a€“ Patient Relationship Management als strategische Option der pharmazeutischen Industrie vermarktet werden dA¼rfen, mA¼ssen sie jedoch in gleicher Weise wie OriginalprAcparate von der zustAcndigen BehAprde zugelassen werden (Glossar AVWG 2006). Die Aufgabe der Apotheken wurde bereits in Kapitel 3.2.2 erlAcutert. Der Arzneimittelversand ist gemAcAŸ ApoG As11a daran geknA¼pft, parallel eine Apffentliche Apotheke betreiben sowie QualitActs- und Liefervorschriften einhalten zu mA¼ssen. Dagegen kApnnen nichtapothekenpflichtige und nicht-rezeptfplichtige Arzneimittel auch in Drogerien, Discountern oder WarenhAcusern vertrieben werden. Der Einzelhandel mit diesen freiverkAcuflichen Arzneimitteln setzt aber voraus, dass das damit beauftragte Unternehmen die erforderliche Sachkenntnis nach AMG As50, Abs. 2 besitzt. Die Preisbildung fA¼r apothekenpflichtige Arzneimittel erfolgt nach den Vorgaben des FA¼nften Buch des Sozialgesetzbuchs (SGB V), sowie der Arzneimittelpreisverordnung RA¼ckschlA¼sse auf den psychischen oder physischen Gesundheitszustand einer Person ermApglichen, unterliegt dabei Restriktionen. Kapitel 3.3.2, Werbung fA¼r Arzneimittel: Neben der Preispolitik unterscheidet sich auch die Werbung fA¼r Arzneimittel bei Laien bzw. Nicht-Fachkreisen von der von KonsumgA¼tern. Mit dem Begriff der a€žFachkreisea€œ werden im Folgenden die a€žAngehAprige der Heilberufe oder des Heilgewerbes, Einrichtungen, die der Gesundheit von Mensch oder Tier dienen, oder sonstige Personen, soweit sie mit Arzneimittel, Medizinprodukten, Verfahren, Behandlungen, GegenstAcnden oder anderen Mitteln erlaubterweise Handel treiben oder sie in AusA¼bung ihres Berufes anwendena€œ (HWG 2006, As2) umschrieben. Die Basis fA¼r die WerbeaktivitActen der pharmazeutischen Industrie stellt das Heilmittelwerbegesetz dar.BfG - Bundesministerium fA¼r Gesundheit (2005c): Staat, http://www. diegesundheitsreform.de/solidarisch_versichern/pdf/staat.pdf, Abrufdatum: 17.01. 2007. BfG - Bundesministerium fA¼r Gesundheit (2006a): Die wesentlichen VerAcnderungenanbsp;...


Title:Die Zukunft des deutschen Gesundheitsmarkts
Author: Catherine Holtgräfe
Publisher:diplom.de - 2007-06-05
ISBN-13:

You must register with us as either a Registered User before you can Download this Book. You'll be greeted by a simple sign-up page.

Once you have finished the sign-up process, you will be redirected to your download Book page.

How it works:
  • 1. Register a free 1 month Trial Account.
  • 2. Download as many books as you like (Personal use)
  • 3. Cancel the membership at any time if not satisfied.


Click button below to register and download Ebook
Privacy Policy | Contact | DMCA